Ein Anfänger entdeckt: Mozilla Firefox für Cybernauten

6 Sep 2008
Von DaTom • Unterwegs im Netz.

Firefox Internet Browser

Surfen mit Open Source Software

Wenn der Internaut in mir erwacht, starte ich mit dem Firefox in den Cyberspace. Dieses Raumschiff ist mir sympathisch. Es hat ein lustiges Logo, funktioniert klaglos und kostet nichts. Weil es ist das Produkt eines Open Source Projektes. Einfach gesagt bedeutet dies, dass das Herzstück des Programmes – der Quellcode – frei verfügbar ist. Viele freiwillige Profiinternauten programmieren wie wild an Teilen eines Softwareprojektes und tauschen sich dabei ständig mit ihren Programmierkumpels aus. Da die auf der ganzen Welt verteilt sind, läuft dieser Austausch via Internet. Daraus entsteht dann ein von vielen unabhängig agierenden Menschen zusammen“gebautes“ Gratisprodukt. Ich werde hier immer mal wieder solche Software vorstellen. Versprochen.

Andere Internautenschiffe

Nun zu diesem Firefox. Viele Kritiker finden den sehr sicher, schnell, innovativ und leicht bedienbar. Es soll auch ziemlich schlank programmiert sein und deshalb sehr wenig Speicher benötigen. Dagegen soll der Internet Explorer von Microsoft so richtig Übergewicht, und technologisch eine oder zwei Generationen Rückstand haben. Das mag man angesichts der Marktmacht von MS kaum glauben. Oder gerade deshalb? Schwerfälligkeit, hausgemacht? Wie auch immer, Firefox ist in Windeseile installiert. Scheint also zu stimmen, das mit dem Speicher.

Den Chrome von Google habe ich vor wenigen Tagen ausprobiert. Bei diesem Getöse blieb einem ja auch fast nichts anderes übrig. Das ist aber eine Beta-Version, also eine Testveröffentlichung nach dem Motto „nix is fix“. Clever, Google versucht so alle Google-Nutzer, also in etwa  a l l e  Internauten der Welt als Betatester zu rekrutieren. Nichtsdestotrotz, Chrome ist hübsch gemacht, schnell und wenig speicherintensiv. Allerdings fehlen mir all die tollen Zusatzhelferlein, die es beim Firefox gibt. Und das Logo ist auch nur halb so schön. Note 3, setzen! Drum wieder zurück zum Fux mit dem Added Value.

Zusatzhelfer

Die Programmiergemeinschaft um Firefox herum wird nicht müde, kleine Zusatzprogramme zu entwickeln. Die werden Add-ons oder Plug-ins genannt. Den Unterschied kenne ich auch nicht so genau. Ist aber nicht schlimm. Eines möchte ich nun vorstellen. Es heisst Foxmarks.

Die absolute Buchzeichenkontrolle

Man hat einen Computerarbeitsplatz im Büro, einen zu Hause und geht auf Auslandreisen vielleicht gerne mal ins Internet-Cafe zum Gucken ob man tatsächlich vermisst wird. Jetzt habe ich im Büro ganz tolle Internetadressen (URL’s) als Buchzeichen oder Bookmarks gespeichert. Zu Hause sind ganz andere Buchzeichen gespeichert, oder ganz anders geordnet. Auf Reisen bin ich aufgeschmissen.

Foxmark sorgt für Abhilfe. Einfach vom Firefox her ins Must-Have Add-on Verzeichnis und Foxmarks herunterladen. Das dauert 1 Minute. In der zweiten Minute meldet man sich beim Foxmarks-Server an, lädt seine Buchzeichen hoch. Dann nach Hause und das gleiche machen. Die Buchzeichen zusammenführen und das wars dann auch schon. Nimmt man auf einer der Maschinen ein neues Buchzeichen auf, oder löscht eines wegen Nichtgebrauchs heraus, wird die Änderung auf allen angemeldeten Maschinen beim nächsten Start von Firefox automatisch synchronisiert.

Gut, es gibt Internauten, die kennen das mit den Buchzeichen noch nicht so genau. Finden das suspekt. Darauf werde ich zurückkommen. Denn diese Scheu kriegen wir schon weg. Allmählich.

LiebGrussVomTom

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